Geständnis: Penélope Cruz hat bei Dreh Angst, "gefeuert zu werden" «

Hollywoodstar Penélope Cruz hat nach eigenen Worten immer noch Angst davor, gefeuert zu werden, wenn sie die Dreharbeiten zu einem neuen Film aufnimmt. "Ich weiß, dass es wie eine Lüge klingen mag, aber es ist überhaupt nicht übertrieben: Die Angst, zum Beispiel in den ersten Drehtagen gefeuert zu werden, habe ich immer noch", sagte die Oscar-Gewinnerin ("Vicky Cristina Barcelona") im Interview des spanischen Fernsehsenders RTVE.
Anlässlich der Präsentation ihres jüngsten Streifens "Competencia oficial" (Offizieller Wettbewerb), der am Freitag zunächst in Spanien in die Kinos kommt und in dem sie in die Rolle einer Filmregisseurin schlüpft, betonte die 47-Jährige am Montagabend: "Die Unsicherheit ist etwas, das uns sehr prägt und das gleichzeitig unsere treibende Kraft sein kann: weiterzuforschen, zu studieren und uns bewusst zu machen, dass wir nie an einen Ort gelangen, an dem wir die Situation völlig unter Kontrolle haben." Schauspieler seien bei ihrer Arbeit von vielen anderen Menschen abhängig.
Die Unsicherheit ist etwas, das uns sehr prägt und das gleichzeitig unsere treibende Kraft sein kann: weiterzuforschen, zu studieren und uns bewusst zu machen, dass wir nie an einen Ort gelangen, an dem wir die Situation völlig unter Kontrolle haben.
Penélope Cruz
Die Spanierin aus Madrid bestritt, dass die meisten Filmstars große Egomanen seien, auch wenn sie oft so auftreten. "Manchmal hat man das Gefühl, dass das Ego total aufgebläht ist, obwohl das Gegenteil der Fall ist. Es ist genau diese Angst und Unsicherheit, die viele Menschen dazu bringt, sich so zu verhalten, dass sie auffallen können", sagte die Ehefrau des spanischen Oscar-Gewinners Javier Bardem (52), mit dem sie zwei Kinder hat.
Nominiert als beste Hauptdarstellerin 2022 sind: Jessica Chastain, Olivia Colman, Penelope Cruz, Nicole Kidman und Kristen Stewart (von links)
APLange galt sie als DIE Favoritin: Kristen Stewart als Lady Di in "Spencer", doch die fehlende Nominierung bei den Screen Actors Guild Awards ist ein Dämpfer im Oscarrennen. Und macht es wieder spannend. Aktuell noch vereinzelt im Kino zu erleben.
APImmer ein heißer Tipp: Oscarpreisträgerin Olivia Colman ("The Favorite"). Die Britin ist 2022 für Maggie Gyllenhaals Debüt "The Lost Daughter" nominiert. Zu sehen auf Netflix.
APJessica Michelle Chastain in "The Eyes of Tammy Faye" war die Überraschungskandidatin für eine Nominierung als beste Darstellerin in einer Hauptrolle. Ende März kann man das Biopic auf Disney+ streamen.
APPenélope Cruz darf ebenso hoffen, nach einem Oscar für "Vicky Christina Barcelona" einen weiteren Goldbuben mit nach Hause zu nehmen für ihr Spiel in "Parallele Mütter" - ab 10. März im Kino.
APNicole Kidman hat in Lucinda Ball in "Being the Ricardos" große Chancen auf ihren zweiten Oscar. Auch Javier Bardem an ihrer Seite ist als bester Hauptdarsteller nominiert.
APJavier Bardem (links) tritt im Oscarrennen gegen diese Herren an: Benedict Cumberbatch, Andrew Garfield, Will Smith und Denzel Washington
APFür sein aggressiv-ambivalentes Spiel in Jane Campions Netflix-Film "The Power of the Dog" gilt der Brite als heißer Kandidat auf einen Goldbuben.
APDieser Mann könnte ihm gefährlich werden: Publikumsliebling Denzel Washington in "The Tragedy of Macbeth" von Joel Coen. Es wäre sein dritter Oscar.
APFür diesen Schauspieler wäre es bei seiner vierten Nominierung die erste Oscar-Krönung: Will Smith verörpert im Sportdrama "King Richard" (ab 24. Februar im Kino) den Vater der Williams-Tennis-Schwestern.
APJavier Bardem ist mit seiner Frau, Penelope Cruz, nominiert. Ob sie als Paar am 27. März jubeln können? Abwarten. Der Amazon-Film "Being the Ricardos" brachte ihm die Nominierungen ein, er hat bei dieser starken Konkurrenz nur Außenseiterchancen.
APÜberraschend, aber keineswegs aussichtslos: "Spiderman" Andrew Garfield könnte sich für sein Spiel im Netflix-Musical "Tick, Tick…Boom!" vergolden.
APDicht gedrängtes Feld. Nominiert für die darstellerische Leistung in einer Nebenrolle 2022 sind (von links): Jessie Buckley, Ariana DeBose, Judi Dench, Kirsten Dunst und Aunjanue Ellis.
APFür die eindringliche Verkörperung in Jane Campions Westerndrama "The Power of the Dog" wäre ihr ein Oscar zu wünschen. Als verzögertes Zeichen der Anerkennung - es ist ihre erste Oscarnominierung.
Im Schwarz-Weiß-Drama "Belfast" (ab 24. Februar im Kino) spielt Judi Dench groß in einer kleinen Rolle auf. Es wäre ihr erst zweiter Oscar in der besten Nebenrolle. Die Chancen stehen ausgezeichnet.
APAriana DeBose ist für das Musical 'West Side Story", nominiert. Würde sie die Trophäe mit nach Hause nehmen, hätte das auch eine historische Bedeutung: Rita Moreno gewann 1961 für die Rolle der Anita im Film-Original als erste Darstellerin hispanischer Abstammung einen Oscar.
APAls junge Leda begeister sie an der Seite von Olivia Colman in "The Lost Daughter": Für die Britin Jessie Buckley ist ihre erste Oscar-Nominierung.
APErste Oscar-Nominierung für die US-Amerikanerin Aunjanue Ellis im Tennis-Biopic "King Richard". Chancen: nicht schlecht.
APUnd die Nominierten 2022 sind (von links): Ciaran Hinds, Troy Kotsur, Jesse Plemons, J.K. Simmons und Kodi Smit-McPhee.
APCiaran Hinds ist an der Seite von Judi Dench in "Belfast" fantastisch und oscarwürdig.
APNeben alten Schauspiel-Hasen ist das die Kategorie der jungen Talente: Kodi Smit-McPhee brilliert in "The Power of the Dog" ...
AP... wie Jesse Plemons, hier im Bild mit seiner Frau Kirsten Dunst, die ebenso für "The Power of the Dog" nominiert ist. Sie sind neben Penelope Cruz und Javier Bardem das zweite Ehepaar auf der heurigen Nominiertenliste.
Der 53-Jährige ist für die Rolle in "Coda" heuer bei allen wichtigen Filmpreisen nominiert - und nun auch bei einem Oscar. "Coda" und andere Oscarfilme können Sie bereits streamen - hier lang bitte!
APEinen Oscar hat J.K. Simmons schon, das ist seine zweite Nominierung für den Amazon-Streifen "Being the Ricardos"
APDas sind die Schauspielerinnen (oberste Reihe) und Schauspieler (unterste Reihe), die sich am 27. März Chancen auf einen Oscar machen dürfen. Und in der Mitte die nominierten Regisseure und die Regisseurin Jane Campion.
APFür ihre Hauptrolle in "Parallele Mütter" von Regisseur Pedro Almodóvar könnte Cruz dieses Jahr ihren zweiten Oscar nach 2009 gewinnen. In der Komödie "Competencia oficial" des argentinischen Regieduos Gastón Duprat und Mariano Cohn spielt sie eine Regisseurin, die bei Dreharbeiten mit den ausgeprägten Egos ihrer beiden ständig miteinander streitenden Hauptdarsteller (gespielt von Antonio Banderas und Oscar Martínez) fertig werden muss.
Hierzulande läuft "Parallele Mütter" am 10. März an.
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