Konflikt in der Ukraine: HHLA-Terminal in Odessa geschlossen

Seit Donnerstagmorgen ist der Hafen von Odessa geschlossen. Das Terminal wird von der Hamburger HHLA betrieben – der Konzern gehört zu 69 Prozent der Stadt Hamburg. Alle Mitarbeiter seien in Sicherheit, erklärt die HHLA.
Bereits in der vergangenen Woche meldete auch der Hafen von Odessa nun Schiffsverspätungen. „Das hat mehrere Gründe: Marinemanöver im Schwarzen Meer, eine anhaltende Schlechtwetterlage und generell die Situation, dass derzeit kaum noch ein Schiff im Containerverkehr pünktlich fährt, weil die Lieferketten durch die Pandemie stark beeinträchtigt sind“, sagte Philip Sweens, Geschäftsführer der Auslandsgeschäfte der HHLA, der „Welt“. Man beobachte die Lage und bereite sich insbesondere auf Cyberangriffe auf öffentliche Einrichtungen vor, erklärte Sweens. Geschäftsreisen aus Deutschland in die Ukraine hatte die HHLA schon vorher untersagt.
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