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"Kann es immer noch nicht glauben": Ärger bei ManUnited-Trainer Rangnick nach Remis gegen Atlético

Kann es immer noch nicht glauben Ärger bei ManUnitedTrainer Rangnick nach Remis gegen Atlético
Manchester United hat durch einen späten Treffer des eingewechselten Anthony Elanga die Niederlage im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Atlético Madrid abgewendet. Trainer Ralf Rangnick war jedoch besonders mit dem Auftreten seines Teams i

Dank des späten Treffers von Joker Anthony Elanga nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung (80.) ist für Manchester United im Achtelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Atlético Madrid nach einem 1:1 im Wanda Metropolitano noch alles drin. Lange Zeit sah es jedoch nach einem ungefährdeten Heim-Erfolg der Spanier aus. Trainer Ralf Rangnick war besonders mit Blick auf Hälfte eins unzufrieden mit seinen Schützlingen und ging mit dem Team im Anschluss hart ins Gericht. "Ich kann immer noch nicht glauben, was wir in der ersten Hälfte getan haben", lauteten die klare Worte des 63-Jährigen gegenüber BT Sport.

So habe seine Mannschaft anfangs die Grundelemente des Fußballs vermissen lassen. "Wir haben ohne Überzeugung gespielt, ohne die nötige Aggression gegen den Ball. Wir waren zu ängstlich und sind in Ballbesitz kein Risiko eingegangen. Außerdem haben wir nur in der eigenen Hälfte gespielt, ohne tiefe Läufe, ohne Körperlichkeit", kommentierte Rangnick die ideenlose Spielweise des Premier-League-Klubs.

Dass sich die "Red Devils" vor dem Rückspiel im heimischen Old Trafford nun aber dennoch in einer ordentlichen Ausgangslage befinden, sei nur auf eine enorme Leistungssteigerung im zweiten Durchgang zurückzuführen. "In der zweiten Halbzeit waren wir viel besser, wir hatten Ballbesitz in wichtigen Bereichen, und ich denke, zehn Minuten vor Schluss hätten wir bei einer besseren ersten Halbzeit vielleicht sogar das Spiel gewonnen", erklärte der ehemalige Bundesliga-Trainer, fügte jedoch abermals an: "Ich war sehr enttäuscht von unserer Leistung in der ersten Halbzeit."

Für Partie zwei gegen die Rojiblancos am 15. März gelobt Rangnick Besserung – und sieht sich in einer guten Position. "Wir haben in der zweiten Halbzeit gezeigt, dass wir gut spielen können. Das Rückspiel wird ein anderes Spiel, wenn wir zu Hause vor 75.000 Fans und mit mehr Überzeugung spielen." Zunächst warten auf die "Red Devils" jedoch weitere Herausforderungen auf nationaler Ebene. Nach dem Duell mit dem FC Watford am kommenden Samstag steht zunächst das Derby gegen Manchester City (6. März) und im Anschluss die Partie gegen Tottenham Hotspur (12. März) an. Aktuell liegt die Rangnick-Elf auf Platz vier des Premier-League-Klassements.

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