Die Lage am Morgen: Genau so lässt sich Trump auskontern

Aber vermutlich wird Trump sich in der Kathedrale in Washington ausnahmsweise präsidial geben und so tun, als wäre nichts. Schon bei der Beisetzung des früheren Präsidenten George H.W. Bush vor gut sieben Jahren bemühte sich Trump um ein einigermaßen würdevolles Auftreten. Er gab den anderen Ex-Präsidenten brav die Hand oder nickte ihnen freundlich zu. Immerhin.
Die Traueransprache für Jimmy Carter will Joe Biden halten. Der Noch-Präsident hat landesweit für 30 Tage Trauerbeflaggung angeordnet, ein üblicher Vorgang beim Tod eines Präsidenten. Auch am 20. Januar, dem Tag der Amtseinführung von Trump, werden die Flaggen deshalb noch überall auf halbmast wehen, was Trump wohl nicht so gut gefällt. Aber irgendwie ist das auch ganz passend.
Anti-FPÖ-Proteste in Österreich
In der österreichischen Hauptstadt Wien sind für heute Proteste gegen die Bildung einer möglichen neuen Regierung unter Führung der rechtspopulistischen FPÖ geplant. Vor dem Kanzleramt am Ballhausplatz wollen unter anderem soziale und kirchliche Organisationen eine Kundgebung abhalten. Das Motto: »Alarm für die Republik!«
Es wird interessant sein zu sehen, wie viele Menschen die Organisatoren solcher Proteste heute und künftig mobilisieren können. Regt sich in Österreich echter Widerstand gegen einen möglichen Kanzler Herbert Kickl, oder verpufft die Sache bald?
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